Startup meets Politics

03.08.2017

Startup meets Politics

Between the towers on tour

Zum ersten Mal war Between the Towers on Tour zu Gast in Darmstadt. Gemeinsam mit dem Bundesverband Deutsche Startups und Merck fand die Veranstaltung im Innovation Center von Merck statt.

Nach einer Begrüßung durch Lars Friedrich (Commerzbank, Bereichsleiter Konzernstrategie), Normann Kreuter (Bundesverband des Deutschen Startups, Regionalleiter) und Kai Beckmann (Merck, Member of the Executive Board) folgte die Keynote von Brigitte Zypries. Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie sprach über die junge Digitalwirtschaft. Darauf aufbauend kam es zu einer Paneldiskussion zwischen jeweils 4 Vertretern aus Politik und Startupsszene, die vorab schon in einem Tweet Stellung nahmen.

Auf Seiten der Politik präsentierten sich mit einem eigenen Statement in Tweet-Form:

Manuel Höferlin (FDP, „Ein modernes Datenrecht soll mir eine selbstbestimmte Verwendung meiner Daten ermöglichen und die Nutzung durch Dritte transparent machen.“),

Karin Wolff (CDU, "Heutige Work-Life-Balance sieht anders aus - wöchentliche Höchstarbeitszeit reicht aus, gerade bei Existenzgründern #mehrwirtschaftwagen")

Daniela Wagner (B90/Die Grünen, „Die Verluste durch falsche Anlageberatungen gehen in die Milliarden. Zur Durchsetzung der Rechte von KleinanlegerInnen müssen Gruppenklagen zugelassen werden.“)

Christel Sprößler (SPD, "Ich wünsche mir ein modernes Datenschutzrecht, das alle Bürger schützt sowie die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle fördert.").

Auch die Unternehmerseite war stark vertreten:

Julia Kasper (holzgespür, „Startup-Hubs als Orte der Vernetzung & Raum für Innovationen müssen gefördert und aufgebaut werden!“)

Dagmar Bottenbruch (Business Angel, „Wenn ein Start-Up in Schwierigkeiten gerät, dann muss schnell gehandelt werden und dann sind Sozialpläne und lange Kündigungsfristen toxisch. Es wäre gut, wenn Unternehmen, die jünger als 2-3 Jahre alt sind da flexibler handeln könnten.“)

Yassin Hankir (savedroid, „KI wird die Welt ändern, Daten sind der Schlüssel. Datenschutz darf daher weder zu Bestandsschutz noch Standortnachteil pervertiert werden.“)

Malte Weiss (on apply, "Wir helfen Unternehmen dabei, Mitarbeiter zu finden. Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung gibt uns einen Wettbewerbsvorteil.") repräsentiert.

Angeheizt wurde die Diskussion durch ein „Politbarometer“.



Last but not least folgten die Pitches, diesmal dabei waren: inuru, Quantoz und innovIT.

Ein großes Dankeschön geht an die Gastgeber von Merck sowie den Bundesverband des Deutschen Startups, alle Redner, Pitchenden und Teilnehmer, die den Abend so erfolgreich gemacht haben.